Thomas Büssing

Kinder- und Jugendtherapeut / Mototherapeut

“Es passiert nichts Gutes, außer du tust es!”

- frei nach Erich Kästner -

Therapien

Befunderhebung

  • Intelligenztestung
  • Teilleistungsfertigkeiten
  • Bewegungsdimensionen
  • Wahrnehmungsfähigkeiten
  • Emotional- sozialer Entwicklung
  • Sprachvoraussetzungen
  • Aufmerksamkeitssteuerung – AD(H)S
  • Autismusspektrumstörungen – ASS

Psychomotorische Mototherapie​

Moto­therapie ist ein ganz­heit­liches und kind­zentriertes Be­hand­lungs­angebot, dass die Förderung der in­dividuellen Ent­wick­lung der Gesamt­persönlich­keit eines Kindes ermög­licht.


Psycho­motorik beschreibt  den untrenn­baren Zu­sammen­hang von Wahr­nehmen, Er­leben, Sich-­Bewegen und Handeln eines Menschen inner­halb seiner Umwelt.
Freudvoll erlebte Bewegungserfahrungen fördern die Hirnreifung, helfen bei der Bewältigung beeinträchtigender Emotionen sowie beim Abbau von negativem Stress.

Sie wirken emotional stabilisierend, stärken die Selbstwahrnehmung, die Motivation, die Selbstwirksamkeit und die Handlungsfähigkeit.

Lösungsorientierte Verhaltensregulation​

Im Leben eines Heranwachsenden gibt es oft Verhaltensweisen, die ihm den Alltag erschweren und Probleme bereiten.

Diese herauszufinden, diese zu benennen und gemeinsam Änderungsmöglichkeiten zu finden, steht in der Verhaltenstherapie im Vordergrund.

Ein junger Mensch wird darin unterstützt durch eine Verhaltensänderung auch zu einer Veränderung seiner Emotionen und Stimmungen zu kommen.
Es soll das Engagement einer Person für positive und sozial stärkende Aktivitäten gesteigert werden.

Systemische Familienberatung​

Der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung liegt nicht nur in der zu  behandelnden Person, sondern auch im familiären Zusammenhang.

Systemische Therapie ist an den zwischenmenschlichen Beziehungsprozessen interessiert.

Das soziale Umfeld ist an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt und daher auch für Veränderungen und Lösungen bedeutend.

Fortbildungsangebote

für Pädagogen und Therapeuten in Kindereinrichtungen

Frühkindliche Entwicklung

Die frühe kindliche Entwicklung ist komplex und individuell.
Unterschiedlichste Einflüsse haben Auswirkungen auf den Entwicklungsverlauf.

Wie können wir durch gezielte Beobachtung des einzelnen Kindes Entwicklungsschritte (sogenannte „Grenzsteine“) erfassen, einschätzen und in ihrer Auswirkung registrieren?

Welche Hilfsmittel, Tabellen, Gitter etc.  gibt es, die uns bei der Entwicklungseinschätzung hilfreich sein können?

Bindung, eine sichere Basis!

Loslassen können braucht Bindung. Kinder bewegen sich zwischen „Halt mich fest, aber lass mich los!“

Was können wir tun, wenn das Bonding zwischen den Bezugspersonen und dem Kind nicht angemessen verlaufen ist?

Wir können Begleitung anbieten, damit Kinder ihre Nähe- und Distanzregulierung einschätzen lernen.

„Kratzen, Beißen, Schlagen“

Aggressive Verhaltensweisen treten bei Kindern zwischen dem ersten und dem fünften Lebensjahr häufig entwicklungsbedingt auf.

Manchmal sind sie Ausdruck von Gefühlen, die das Kind sprachlich noch nicht äußern kann oder sie stellen den Versuch dar, eine soziale Verhaltensweise zu ‚testen‘.

Unterbrochene Handlungen, Explorationsverhalten, Bedürfnisbefriedigung, Besitzverteidigung, noch nicht vorhandene „Theory of Mind“, sind Beweggründe solcher Handlungen.

Wie können die Erwachsenen durch Prävention, Affektabstimmung, Konsequenz ohne Bestrafung etc. solche Situationen bewältigen?

Sauberkeitserziehung

Schon früh in der Entwicklung eines Kindes wächst eine bestimmte Art und Weise mit dem Thema Sauberwerden umzugehen.

Es entwickelt sich eine Haltung zur Körperlichkeit und zur Sauberkeit.

Eine eigene Sprache, in der die körperlichen Vorgänge besprochen werden, entsteht.

Aus der Beobachtung des Kindes heraus, gibt es verschiedene Erscheinungsformen im Bereich der Sauberkeitserziehung, die differenziert werden müssen.

Unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten und Herangehensweisen sind dann auf Grund von neuropsychologischen Voraussetzungen erforderlich.

Vom Sinn und Unsinn der Ängste

Ängste sind ein Bestandteil unseres Lebens und in vielen Situationen lebensnotwendig.
Wie können wir die Kinder dazu befähigen ihre Ängste ohne Scheu wahrzunehmen?

Sie sollten lernen können ihre Ängste zu nutzen und fördernd einsetzen. Kinder sollen Schritte aufgezeigt bekommen, um die Möglichkeiten, die hinter den Ängsten stecken, zu erfassen.

Sie sollen agieren können, bevor sie Angst vor der Angst bekommen.

Wo sind denn hier die Grenzen?

Grenzen wollen ausgetestet werden!        

Brauchen Kinder Grenzen, brauchen sie Freiräume oder brauchen sie vielleicht beides?

Bei der Grenztestung sammelt ein Kind wichtige Erfahrungen für sein eigenes Verhalten und in der Abstimmung auf die Reaktionen der anderen.

Wie wir den Kindern einen stabilen Routenplaner für ihren Lebensweg mitgeben können.

Zurückhaltung und Träumen annehmen und begleiten

Eine eingeschränkte Aufmerksamkeitssteuerung kann zu langsamem Reagieren, zum Haften in den eigenen Vorstellungswelten, zum Festhalten an schon Bekannten führen.

Diese schnelle Überforderung birgt die Gefahr von Entwicklungseinschränkungen.

Wie kommt es zu einem solchen Verhalten und wie können wir den Personen aus ihrer Reduzierung heraushelfen?

Bewegungsunruhe: Aufgreifen und kanalisieren.

Warum sind vor allem Jungen so unruhig, unsteht und wild?

Bewegungsunruhe ist für Kinder eine Möglichkeit ihre Spannungen im Umgang mit ihren Lebenssituationen zu zeigen.

Neurologische Besonderheiten führen dazu, dass manche Personen anders aufnehmen, als wir es erwarten würden.
Sie wechseln schnell das Interesse, können Alltagsabläufe nicht gut speichern und ruhen wenig in sich.

Wie können wir Erwachsenen diese Unruhe umleiten?

Elterngespräche führen

Gespräche entspannt und auf Augenhöhe führen können.
Weg vom Ratgeber, weg vom Wissenden, hin zum Begleiter.

Zusammen mit den Eltern Ideen suchen und Lösungen finden.
Umgang mit Eltern aus systemischer Sicht.

Elternberatung bei „schwierigen“ Kindern

Spezielle Verhaltensweisen bei Kindern stellen meist einen Kompensationsversuch dar.

Dyshomogene Entwicklungsumstände sollen ausgeglichen werden.

Auslöser analysieren und Gestaltungs-möglichkeiten einbringen, ist das Ziel. Die Eltern sollen als Partner in der gemeinsamen inklusiven Vorgehensweise gewonnen werden.

Fachgespräche

Im Zuge der Inklusion sind für die Kindertagesstättenteam´s neue und spezielle Anforderungen entstanden, die einzelne Kinder betreffen, aber auch die Gruppenstruktur der Kindergruppen verändern.

Einzelne Kinder müssen in ihrer eigenwilligen, speziellen Entwicklungsstruktur eingeschätzt werden.

Gleichzeitig werden die Gruppengefüge verschoben, was für Kinder wie Erwachsene eine deutliche Belastung darstellt.

In den Fachgesprächen haben ganze Team´s für einen Nachmittag die Möglichkeit diese Anforderungen zu diskutieren  und nach vorab gesellten Fragen, Informationen zu bekommen, wie ein gemeinsames, energiesparendes Vorgehen möglich sein kann.

Fragestellungen könnten vorkommen bezüglich Entwicklungsdefiziten, Kommunikationsbesonderheiten, Ängsten, Aggressionen usw.

Geschwisterrollen

„Indianer sind entweder auf dem Kriegspfad oder rauchen die Friedenspfeife. Geschwister können beides.“ So formulierte es der Schriftsteller Kurt Tucholsky.

Jedes Kind versucht im Laufe seiner Entwicklung in bestimmten Bereichen besonders zu sein, es sucht sich als unverwechselbares Individuum einen Platz zu schaffen. Kinder lernen ein spezielles Rollenverhalten, um von den Eltern Zuwendung und Liebe zu erhalten, abhängig von Geburtenfolge, Geschlecht, physischen Eigenschaften oder Temperament.

Welchen Einfluss haben die Geburtsreihenfolge und die Familienkonstellation auf die Entwicklung von uns Menschen?

Welche gesicherten Informationen zu Geschwisterkonstellationen können uns Anhaltspunkte für konkrete Interpretation geben?

Autistische Züge erkennen und verstehen.

Der vielschichtige Vorgang der sozialen Abstimmung in Gruppen ist für einige Personen kaum zu leisten. 

Sie sind mit ihrer Eigenwahrnehmung sehr beschäftigt.

Sie haben nur wenige Kapazitäten andere Menschen zu berücksichtigen.              Diese Kinder anzusprechen und dann so weit wie möglich zu integrieren, ist ein Ziel.

Entwicklungsstand feststellen

Was gehört zu einer umfassenden Bestimmung des Entwicklungsstandes?

Mit Hilfe gerichteter Beobachtungssituationen, so genannten Grenzsteinen, kann die Komplexität des kindlichen Entwicklungsverlaufs übersichtlich dargestellt werden.

Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für die unterschiedlichen psychologischen, psychiatrischen Themen?

Wahrnehmungsförderung durch Wahrnehmungsspiele

Wahrnehmung findet zu einem erheblichen Maße auf der körperlichen Ebene statt und ist Voraussetzung für das individuelle Verstehen unserer Umwelt. 

Wahrnehmung gibt die Möglichkeit Handlungsfähigkeit zu erreichen und Fertigkeiten zu erlernen.

Kinder sollten sich als ganze Personen kennen lernen, bei denen das Handeln das Fühlen, das Erleben, das Denken und das Sprechen zu einem Gesamten, zu einer Persönlichkeit zusammenfinden kann.

Aggressionen, muss das sein?

Wozu sind Aggressionen da?

Weil Aggressionen so wirkungsvoll und erfolgsversprechend sind, werden sie oft eingesetzt.

Wie können wir Aggressionen in Aktivitäten umleiten und wann müssen wir uns schützen?

Wir werden zusammen Vorgehensweisen ansehen, wie schwierigen Situationen frühzeitig erkannt und umgeleitet werden können.

Spezielle Begabungen differenzieren

Es gibt eine ganze Anzahl von Menschen, die spezielle Fähigkeiten (Hochbegabungen) mitbringen, welche, wenn sie unerkannt, ungefordert und ungefördert bleiben, zu  erheblichen Selbstwertproblematiken bei diesen Personen führen können.

Diese zu erkennen, diese in ihrem oft speziellen Verhalten einzuordnen und ihnen Angebote zu machen, ist eine Herausforderung.

Lernschwächen: Früh erkennen und vorbeugen

Das Erlernen der Kulturtechniken ist ein hochspezialisierter Vorgang der mannigfaltigen Einflüssen unterliegt.

Diese einschätzen zu können und Förderungen gezielt einzusetzen ist von weitreichender, inklusiver Bedeutung.

Der Umgang mit Mengen, Größen und Zahlen

Welche Basisfähigkeiten brauchen Kinder fürs Rechnen?                        

Vor dem eigentlichen Rechnen, stehen das „Begreifen“ von Größen, die räumliche Zuordnung, die Abstraktion von Mengen, synchrones, resultatives und abkürzendes Zählen und die Zahlenzerlegung als wichtige Bausteine.

Dies sind Voraussetzungen, um die komplexen Fertigkeiten des Zahlenumgangs, angemessen einordnen zu können.

Also bewegtes Rechnen auf den unterschiedlichen Kompetenzstufen auch als ein Beitrag zur Inklusion.

Spielangebote für jedes Alter

Kinder lernen durch Beobachtung voneinander,
sie erfahren im spielerischen Miteinander Regelungen und lernen,
ihre individuellen Bedürfnisse mit den Werten und Einstellungen der anderen in der Gruppe in Einklang zu bringen.

Kinder brauchen Raum, um ihre körperlichen Möglichkeiten auszuprobieren.

Welche Spiele passen zu den unterschiedlichen Entwicklungsaltern?

Was gilt es aus pädagogisch-/ therapeutischer Sicht zu bedenken?

Weitere Informationen und Verfügbarkeiten gefragt?
Kontaktieren Sie mich gerne.

Coaching

Jugendgruppen

interaktionelle Gruppentherapie

Die Lebensrealität der Jugendlichen erlebbar machen

Die Gruppe dient dabei als Korrektiv.
Gefühle sind nicht mehr umfassend, personengebunden und vernichtend (Wut), 
sondern Gefühle können partiell geäußert werden und fließen gestaltend ein.
Gefühle können im Schutzraum der Gruppe spontan geäußert werden und führen zu Interaktion (Therapeut führt).

Die aktive Selbstgestaltung unterstützt das Autonomiebestreben der Jugendlichen auch durch gegenseitige Motivation.

Elterngruppen

psycho-edukatives Training

Führungsaufgaben in einer Familie

Im Rahmen eines multimodalen Therapieansatzes, stellt der elternzentriete Anteil einen wesentlichen Baustein in der Unterstützung bei Verhaltensbeeinflussungen von Kindern dar.


Eltern– und familienzentrierte Ansätze versuchen problematische Verhaltensweisen in kritischen familiären Situationen durch Methoden des Reiz- und Kontingenzmanagements zu beeinflussen.

Ziele sind:

Die Verbesserung der Familienatmosphäre –
Klärung der Erziehungsstrukturen –
Vorbeugung von Sekundärerkrankungen –
Die Langzeitstabilisierung des Familiensystems –

Mein Werdegang

Bis 1983

Lehramtsstudium an der RWTH-Aachen
Staatsexamen in Pädagogik, Biologie und Sport

Bis 1987

Ausbildungen zum Kinder- und Jugendtherapeut, in:

  • Psychomotorischer Mototherapie
  • Systemischer Familienberatung

  • Lösungsorientierter Verhaltensregulation

  • ADHS-Coaching für Jugendliche und Eltern
  • Autismustherapie 
Bis 1996

Als Therapeut tätig in:


  • Frühförderung der Lebenshilfe Aachen, 
  • Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) an der RWTH-Aachen.
Seit 1996

Als selbständiger Kinder- und Jugendtherapeut tätig für die Kinder- und Jugendpsychiatriepraxen:


  • Dr. med. Fischer,

  • Il. Fritsch,

  • Dr. med. Schnieders
Seit 2009

Mitarbeiter-Fortbildungsprogramme in Kindereinrichtungen, für:


  • Städte-Region Aachen
  • Pädagogisches Zentrum (PÄZ) Aachen
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO) Aachen

    Kontakt aufnehmen

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